Ritter Decken - Luxus-Qualität made in Germany: Infos kompakt

Wissenswertes zu Ritter Decken 

Tipp: Nur bei uns bekommen Sie beim Kauf einer Ritter Qualitäts-Decke eine hochwertige, atmungsaktive Aufbewahrungstasche mit praktischem Tragegriff und Reißverschluss zur schonenden Aufbewahrung während der Sommermonate und zum Schutz vor Motten gratis!

Damit Ihrer neuen Decke ein langes Leben sicher ist!

 
Pflegehinweise:

Am besten regenerieren sich Naturhaardecken, wenn Sie diese bei einer hohen Luftfeuchtigkeit (z.B. während Regen im freien, geschützten, überdachten Bereich) aufhängen.

Waschbarkeit:

Prinzipiell können Sie die Naturhaardecken auch im schonenden Wollwaschprogramm (am besten Programme mit den Symbolen für Handwäsche) möglichst kalt waschen. Die Schleuderdrehzahl (max. 400 U/min) sowie Schleuderzeit (max. 3 min) sollten gering gehalten werden. Bitte pro Waschgang nur eine Decke waschen.
Verwenden Sie kein Waschmittel mit Chlorzusatz, sondern lediglich ein handelsübliches Wollwaschmittel,
Lanolin oder Haarspülung (Conditioner). Dieses füllen Sie bitte in das vorgesehene Fach für „Hauptwaschmittel“ ein.
Bitte die Decke zum Trocknen - ohne Auswringen - an der Luft auf ein Handtuch auslegen.

Diese Art der Wäsche ist einer chemischen Reinigung vorzuziehen, da sie den Restfettgehalt der Naturhaare nicht beeinträchtigt und so die natürliche Selbstreinigungskraft am besten erhält!
Dennoch kann aus juristischen Gründen keine Garantie übernommen werden.

Positive Eigenschaften von Naturhaardecken:

Die Wollen und Haare unserer Naturhaardecken haben einen natürlichen Restfettwertgehalt von ca. 0,7 % auf der Faseroberfläche. Diese Schutzschicht erschwert und verhindert in der Regel das Anschmutzen.
Zudem haben Wollen und Haare die Eigenschaft z.B. Körperschweiß zu neutralisieren. Selbst bei direktem Hautkontakt und einer Benutzung über einen längeren Zeitraum werden die Naturhaardecken keine unangenehmen Gerüche annehmen.
Wollen und Haare können ca. 25-30% ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich dabei feucht anzufühlen und schaffen ein gesundes, ausgeglichenes Mikroklima.

Schadstoffprüfung:

In Verbindung mit einem unserer Kunden wurden stichprobenmäßig unterschiedliche Naturhaardecken hinsichtlich Schadstoffen beim Bremer Umweltinstitut geprüft. Hierbei wurden alle relevanten Schadstoffquellen inkludiert. Fast alle Messwerte waren unterhalb der Nachweisgrenze.

Produktionsstandort:

Made in Germany.
Unsere Naturhaardecken werden vollstufig, d.h. vom Spinnen, Weben, Ausrüstung bis zur Konfektion in Deutschland hergestellt.

Kaschmir:

Das Kaschmir ist das feine wärmende Unterhaar von Bergziegen, welche in großen Höhen in der Mongolei, China oder dem Iran leben.
Der Ertrag an Rohkaschmir beträgt bis zu 500 Gramm/Tier und Jahr. Nach der Wäsche wird der feine Flaum im Unterhaar durch einen mehrmaligen und aufwendigen mechanischen Prozess über Zentrifugaltrommeln und Baumwollstrecken von den groben Grannen und Deckenhaaren von dem feinen Unterhaar getrennt.
Wenn der Anteil von groben Grannenhaaren unter 1% liegt ist das weiche Unterhaar fühlbar, welches man als Kaschmir weiterverarbeitet. Die Feinheit, Farbe und Länge von Kaschmir unterscheidet sich je nach Provenienz.
Für die Produktion unserer Naturhaardecken wird nur Kaschmir mit einer durchschnittlichen Feinheit zwischen 14,5-18,5 Mikron und guter Länge verwendet.
Kaschmir fühlt sich sehr fein, leicht und weich an.

Bei der Beurteilung von Kaschmir sind drei Faktoren maßgeblich:
1. die Feinheit des Kaschmirs, je feiner desto wertiger und teurer
2. die Länge des Kaschmirs, je länger desto wertiger und teurer
3. die Farbe des Kaschmirs, je heller desto wertiger und teurer



Herstellung

Ein kurzes Vorwort von uns (Michael Keul, Inhaber von www.kaschmir.net):

Sowohl in der Auswahl der Rohstoffe wie auch in der Verarbeitung derselben zu einem absoluten Spitzenprodukt nimmt es die Fa. Ritter Decken wohltuend genau. Wo manch anderer Hersteller in wenigen Schritten eine Decke fertigt, nimmt sich Herr Ritter und sein Team auch heute noch die Zeit, sage und schreibe 24 Produktionsschritte zu unternehmen, bis eine für seine und die Ansprüche seiner Kundschaft angemessen qualitativ hochwertige Decke entsteht, die Jahr und Tag überdauern soll.

Wir haben hier einige dieser Produktionsstufen grob skizziert, um Ihnen einen kleinen Einblick in die gewissenhafte Arbeit von Herrn Ritter zu geben, die dieser in der Tradition eines seinem guten Namen verpflichteten Familienunternehmens mit echter Hingabe und Leidenschaft ausführt:

Die Auswahl der Rohstoffe:

Ähnlich wie bei der Zubereitung eines exquisiten Menüs, legen wir sehr viel Wert auf die richtige und hochwertige Auswahl der Rohstoffe. Nur die besten, bereits gewaschenen Rohstoffe (Wollen und Haare) werden ausgewählt und bilden die Basis für eine erfolgreiche Weiterverarbeitung.
Wir arbeiten mit langjährig vertrauten Lieferanten der Rohstoffe zusammen. Der Einkauf und die erste visuelle und haptische Prüfung wird vom Firmeninhaber persönlich durchgeführt. Zusätzlich wird obligatorisch vor der Weiterverarbeitung bei allen Kaschmirlieferungen eine Probe entnommen und auf Reinheit bei einem unabhängigen Prüflabor in Deutschland getestet.

Spinnen:

Nach unseren Vorgaben (Drehung, Feinheit, Festigkeit) wird in der modernsten Streichgarnspinnerei Deutschlands ein volumiges Streichgarn im Prinzip ein „Handstrickgarn“ gesponnen. Für unsere Natuhaardecken verwenden wir ausschließlich feine Zwirne (Two-Ply).
Diese sind gleichmäßiger und fester als ein Einfachgarn.

Weben:

Mit der entsprechenden Feinheit der Garne und der entsprechenden Schuss- und Kettdichte wird mit einer geeigneten Webbindung das Rohgewebe in ca. 70 Metern Stücke gewebt. Um eine gute Verankerung des Schussgarns (welches geraut wird) mit der Kette zu erzielen, wird in der Regel eine rauere Wollkette eingesetzt.

Wäsche und Walke des Rohgewebes:

Bei der Wäsche und Walke wird das Rohgewebe mit Naturseife gewaschen, um gegebenenfalls noch vorhandene Unreinheiten zu entfernen und um eine höhere Dichte und Festigkeit der Decke zu erzielen.
Dabei springt das Gewebe in Länge und Breite ein.

Nassrauen (mechanische Bearbeitung mit Disteln oder Metallhäkchen):

Die gewaschenen Webstücke werden zuerst in feuchtem Zustand geraut. Beim Nassrauen sind die Haare und Wollen geschmeidiger. Dadurch werden die Naturhaare besonders schonend herausgeraut.

Trocknen:

Die Stücke werden schonend bei niedriger Warentemperatur getrocknet, um eine Versprödung des Materials zu vermeiden.

Trockenrauen (mechanische Bearbeitung mit Disteln oder Metallhäkchen):

Beim aggressiveren Trockenrauen wird eine höhere Dichte des Flors und Volumen erzeugt. Unter Verwendung mehrerer Durchgänge und einer Zwischenschur wird der Gewebeverband schonend behandelt.

Endscheren:

Am Ende der Ausrüstung wird der voluminöse, geraute Flor auf die endgültig gewünschte Höhe geschoren.

Schneiden:

Die fertig ausgerüstete Ware wird auf die gewünschte Deckenlänge geschnitten.

Konfektion:

In der Konfektion werden die Decken mit einem Einfassband oder einer Kettelnaht versehen.

Qualität "Made in Germany":

Nur in Verbindung mit der richtigen Konstruktion und der richtigen Ausrüstung entsteht ein hochwertiges Endprodukt. Dabei spielen Feinheiten und die gefühlvolle Abstimmung zwischen allen Parametern und Arbeitsschritten die entscheidende Rolle. Die schonende Bearbeitung, die richtigen Maschinen, ein gepflegter Maschinenpark und langjährige Erfahrung sind der Schlüssel zu einer hochwertigen Qualität.

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